Chinesische Fladen – vegan

Chinesischer Fladen

Dieser chinesische, pikante (auch noch vegane) Fladen ist ein Gedicht! Ein einfaches aber umso herzhafteres, krosses Gericht, das ein wunderbarer asiatischer Snack, eine knusprige Vorspeise oder eine pikante Beilage ist.

Sarah vom Knusperstübchen hat eine tolle kulinarische Entdeckungsreise organisiert! Da ich (und meine Familie) Essen aus unterschiedldichen Ländern lieben, hat mich diese Idee begeistert. So stellen BloggerInnen jede Woche unterschiedliche Gerichte aus ganz unterschiedlichen Ländern vor. Meine erste Wahl wäre ein Rezept aus der persischen Küche gewesen, mein Mann ist ja halber Perser, aber da der Iran schon belegt war, stelle ich euch dieses wunderbare chinesische Rezept vor. Die asiatische Küche ist nämlich meine nächste große Liebe.

Obwohl ich normalerweise nie mit Rezept koche, musste ich in diesem Fall auf die Experten zurückgreifen. Ich habe dieses Rezept aus dem Buch „Immer schon vegan“, von Katherina Seiser. Da die Fladen zwar sehr easy von der Hand gehen, aber eine bestimmte Rolltechnik benötigen, und ich diesen Vorgang nicht fotografiert habe, gibt es ein Foto von Fotos aus dem Buch – mit freundlicher Genehmigung der Autorin. Danke 😉

Also wie gesagt, der Teig ist ganz einfach herzustellen! Da er nur aus Wasser, Mehl und Salz ist, wird dieser auch nicht klebrig, sondern hat ein tolle weiche, glänzende, „smoothe“ Oberfläche. Ich habe die ganze Zeit überlegt woran mich die Konsistenz erinnert, bis es mir Tage später einfiel. Kennt ihr diese intelligente Kinderknetmasse, Putty ? Genau so ist der Teig.

Zum Teig kommen dann ganz klein geschnittene Frühlingszwiebel (mit großer Wirkung), und mit der richtigen Rolltechnik macht man diese herrlichen Fladen. Sie werden in der Pfanne gebacken und sind überaus knusprig. Der Zwiebel, der in die Fladen eingearbeitet ist gibt dem ganzen Gericht eine herrliche pikante, aromatische Note.

Meinen Kindern hat es trotz dieser Zwiebel (die mögen sie sonst gar nicht) sehr geschmeckt und ich fand sie genauso gut, wenn nicht noch besser, als ich sie vom chinesischen Restaurant (also von einem richtigen chinesischen Restaurant, nicht von diesen Glutamat Niederlassungen) kenne. Die Fladen werden wie Pizza aufgeschnitten und mit der Hand in Sojasauce getunkt. Dazu gab es bei uns dann noch einen Gemüsewok, den hat mein Mann gemacht und es war ein herrliches Mittagessen.

Die Falden wirken optisch nicht so, aber sie sind sehr ausgiebig!

Zutaten

(4 große oder 8 kleine Fladen)

  • 300g glattes Weizenmehl
  • 1 Tl Salz
  • 150ml kochendes Wasser
  • 4 Frühlingszwiebel (nur das Grüne)
  • Pflanzenöl

 Zubereitung

Mehl sowie Salz in eine Schüssel geben und das kochende Wasser unterrühren (mit Stäbchen oder gleich dem Knethaken). Innerhlab von fünf Minuten zu einem kompakten, glatten Teig kneten. Diese Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten bei Zimmertemperatur rasten lassen.

Frühlingszwiebelgrün ganz fein hacken.

Die Teigkugel in 4 Teile teilen und jeden Teil dünn als Kreis ausrollen ca.10-12cm. Diese Fladenkreise mit etwas Öl bestreichen und mit Frühlingszwiebel bestreuen. Nun fest zu „Zigarren“ einrollen. Diese Teigrollen ganz eng zu Schnecken rollen und das Ende einstecken. Die Schnecke erneut flach zu einem Fladen ausrollen.

Tip: Die Schnecken müssen sehr eng gerollt sein, weil sonst Löcher im Fladen entstehen. Außerdem: beim Ausrollen fast kein Mehl verwenden. Der Teig klebt nicht wirklich und mit Mehl verbindet sich das ganze nicht zu einem Fladen.

Chinesischer Fladen
Das Foto ist aus dem Buch „Immer schon vegan“

Meine Fladen sind etwas größer als im Ursprungsrezept geworden,  weil ich nur 4 anstatt von 8 gemacht habe.

Die Fladen anschließend in einer leicht geölten Pfanne beidseitig knuspirg braten (ca.1-2 Minuten pro Seite). Sie schmecken heiß am besten. Ich habe sie ca. 20 Minuten im Backofen bei minimaler Temperatur warm gehalten und das hat auch toll geklappt.

Chinesischer Fladen1

Chinesischer Fladen2

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